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TU-BS

FB Informatik
TU Braunschweig

5. Dagstuhl-Workshop MBEES 2009:
Modellbasierte Entwicklung eingebetteter Systeme

(Model-Based Development of Embedded Systems)
22.04.2009 - 24.04.2009

Schloss Dagstuhl ist eine wunderbare Begegnungstätte für Forscher und Praktiker in Deutschland. Sie erlaubt es in informellem Rahmen Workshops und Konferenzen zu abzuhalten, dabei den Gedankenaustausch zu pflegen und neue Ideen zu entwickeln.

Wir laden daher Interessenten ein, an diesem offen organisierten Workshop zur modellbasierten Entwicklung eingebetteter Systeme teilzunehmen.

Modellbasierte Entwicklung von eingebetteten (Software)Systemen beruht auf der anwendungsorientierten Modellierung mit domänenspezifischen Konzepten (z.B. gezeitete Signale, synchroner Datenfluss) zur Abstraktion von Implementierungsmodellen und deren Konstrukte (z.B. Interrupt, Methodenaufruf). Analytische und generative Verfahren auf diesen Modellen ermöglichen die effiziente Entwicklung hochqualitativer Software.

Die Ziele des Workshops:

  • Austausch über domänenspezifische Probleme und existierende Ansätze zwischen den unterschiedlichen Disziplinen (insbesondere Elektro- und Informationstechnik, Maschinenwesen/Mechatronik, und Informatik)
  • Austausch über relevante Probleme in der Anwendung/Industrie und existierende Ansätze in der Forschung
  • Verbindung zu nationalen und internationalen Aktivitäten (z.B. Initiative des IEEE zum Thema Model-Based Systems Engineering, GI-AK Modellbasierte Entwicklung eingebetteter Systeme, GI-FG Echtzeitprogrammierung, MDA Initiative der OMG)

Themengebiete:

Modellbasierte Entwicklung eingebetteter Softwaresysteme, unter anderem

  • Domänenspezifische Ansätze zur Modellierung von Systemen (z.B. Flight, Railway, Automotive, Produktions- und Automatisierungstechnik)
  • Integration ereignisgesteuerter und zeitgesteuerter Systeme
  • Modellierung spezifischer Eigenschaften eingebetteter Systeme (z.B. Echtzeiteigenschaften, Robustheit/Zuverlässigkeit, Ressourcenmodellierung)
  • Konstruktiver Einsatz von Modellen (Generierung und Evolution)
  • Modellbasierte Validierung und Verifikation

Angesprochene Personen:

  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Schwerpunkt modellbasierte Entwicklung eingebetteter Softwaresysteme mit starkem Bezug zur Anwendung, Themenbereiche Elektro- und Informationstechnik als auch im Themenbereich Informatik
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Forschungs-/Entwicklungsbereichen von Herstellern von Softwarewerkzeugen für eingebettete Systeme

Programm

MBEES09Programm.pdf Herunterladen


Organisationskomitee:

  • Prof. Dr. Holger Giese,  Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam
  • Dr. Michaela Huhn, TU Braunschweig
  • Ulrich Nickel, Hella KGaA Hueck&Co
  • Dr. Bernhard Schätz, TU München

Programmkomitee:

  • Dr. Mirko Conrad, The Mathworks GmbH
  • Prof. Dr. Ulrich Epple, RWTH Aachen
  • Dr. Ulrich Freund, ETAS GmbH
  • Dr. Hardi Hungar, OFFIS
  • Dr. Henning Kleinwechter, carmeq GmbH
  • Dr. Oliver Niggemann, dSPACE GmbH
  • Jan Philipps, Validas AG
  • Dr. Ralf Pinger, Siemens AG
  • Prof. Dr. Bernhard Rumpe, TU Braunschweig
  • Prof. Dr. Holger Schlingloff, Fraunhofer FIRST
  • Prof. Dr. Andy Schürr, TU Darmstadt
  • Joachim Stroop, dSPACE GmbH
  • Prof. Dr. Albert Zündorf, Universität Kassel

Workshop-Format:

  • Die Teilnahme erfolgt per Einladung, unter besonderer Berücksichtigung der Teilnehmenden vom letzten Workshop.
  • Die Teilnahme ist mit der Einreichung eines Beitrags verbunden; die Beiträge werden als Arbeitsmaterial für die Proceedings zur Verfügung gestellt
  • Als Beiträge sind möglich (jeweils auch als Kurzfassung bereits veröffentlichter aktueller Arbeiten):
    • Short Papers (ca. 2 - 6 Seiten): Positionspapier zu offenen Fragen/ Problemen, Präsentation von Forschungsvorhaben, Diskussion von Forschungszielen, Werkzeugdemo
    • Technical Contributions (ca. 6 -10 Seiten): Überblick für den Stand der Technik oder Anwendung, Bericht über Forschungsergebnisse einzureichen.
  • Die Beiträge werden auf inhaltliche Eignung grob begutachtet
  • Die Beiträge sollten im LNI-Format erstellt werden

Kontakt: Axel Zechner<zechner@sse-tubs.de>

Online-Tagungsband:

MBEES 2009

H. Giese, M. Huhn, U. Nickel, B. Schätz (Hrsg.):
Tagungsband des Dagstuhl-Workshop MBEES: Modellbasierte Entwicklung eingebetteter Systeme V.
Informatik- Bericht 2009-01, Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät für Mathematik und Informatik, Technische Universität Braunschweig, 2009.


Tagungsreihe: Modellbasierte Entwicklung eingebetteter Systeme

Die finalen Versionen der akzpetierten Einreichungen der bisherigen Workshops wurden jeweils zu einem technischen Bericht zusammengefasst.

MBEES 2008

H. Giese, M. Huhn, U. Nickel, B. Schätz (Hrsg.):
Tagungsband des Dagstuhl-Workshop MBEES: Modellbasierte Entwicklung eingebetteter Systeme IV.
Informatik- Bericht 2008-02, Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät für Mathematik und Informatik, Technische Universität Braunschweig, 2008.

MBEES 2007

M. Conrad, H. Giese, B. Rumpe, B. Schätz (Hrsg.):
Tagungsband des Dagstuhl-Workshop MBEES: Modellbasierte Entwicklung eingebetteter Systeme III.
Informatik- Bericht 2007-01, Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät für Mathematik und Informatik, Technische Universität Braunschweig, 2007.

MBEES 2006

H. Giese, B. Rumpe, B. Schätz (Hrsg.):
Tagungsband des Dagstuhl-Workshop MBEES: Modellbasierte Entwicklung eingebetteter Systeme II.
Informatik- Bericht 2006-01, Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät für Mathematik und Informatik, Technische Universität Braunschweig, 2006.

MBEES 2005

T. Klein, B. Rumpe, B. Schätz (Hrsg.):
Tagungsband des Dagstuhl- Workshop MBEES: Modellbasierte Entwicklung eingebetteter Systeme.
Informatik- Bericht 2005-01, Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät für Mathematik und Informatik, Technische Universität Braunschweig, 2005.


Der Workshop wird unterstützt von




Das Institut für Software Systems Engineering (SSE) der TU Braunschweig entwickelt einen innovativen Ansatz des Model Engineering, bei dem ein Profil der UML entwickelt wird, das speziell zur Generierung modellbasierter Tests und zur evolutionären Weiterentwicklung auf Modellbasis geeignet ist (B. Rumpe: Agile Modellierung mit UML. Springer Verlag 2004). SSE ist auch Mitherausgeber des Journals on Software and Systems Modeling.

Der Lehrstuhl für Software Systems Engineering der TU München entwickelt in enger Kooperation mit industriellen Partnern modellbasierte Ansätze zur Entwicklung eingebetteter Software. Schwerpunkte sind dabei die Integration ereignisgetriebener und zeitgetriebener Systemanteile, die Berücksichtigung sicherheitskritischer Aspekte, modellbasierte Testfallgenerierung und modellbasierte Anforderungsanalyse, sowie den werkzeuggestützten Entwurf.

Besonderer Fokus der Arbeit des Fachgebiets "Systemanalyse und Modellierung" des Hasso Plattner Instituts liegt im Bereich der modellgetriebenen Softwareentwicklung für software-intensive Systeme. Dies umfasst die UML-basierte Spezifikation von flexiblen Systemen mit Mustern und Komponenten, Ansätze zur formalen Verifikation dieser Modelle und Ansätze zur Synthese von Modellen. Darüber hinaus werden Transformationen von Modellen, Konzepte zur Codegenerierung für Struktur und Verhalten für Modelle und allgemein die Problematik der Integration von Modellen bei der modellgetriebenen Softwareentwicklung betrachtet. 

Als international tätiger Automobilzulieferer begründet die Hella KGaA Hueck & Co. ihre globale Wettbewerbsfähigkeit aus einer klaren Qualitätsstrategie, einem weltweiten Netzwerk und der Innovationskraft der rd. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Licht und Elektronik für die Automobilindustrie und automobile Produkte für Handel und Werkstätten sind unsere Kerngeschäftsfelder. Mit einem Umsatz von 3,4 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2005/2006 ist unser Unternehmen ein weltweit anerkannter Partner der Automobilindustrie und des Handels.

Die Validas AG ist ein Beratungsunternehmen im Bereich Software-Engineering für eingebettete Systeme. Die Validas AG bietet Unterstützung in allen Entwicklungsphasen, vom Requirements-Engineering bis zum Abnahmetest. Die Auswahl und Einführung qualitätssteigender Maßnahmen folgt dabei den Leitlinien modellbasierter Entwicklung, durchgängiger Automatisierung und wissenschaftlicher Grundlagen.

Innerhalb der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) befasst sich eine große Anzahl von Fachgruppen explizit mit der Modellierung von Software- bzw. Informationssystemen. Der erst neu gegründete Querschnittsfachausschuss Modellierung der GI bietet den Mitgliedern dieser Fachgruppen der GI - wie auch nicht organisierten Wissenschaftlern und Praktikern - ein Forum, um gemeinsam aktuelle und zukünftige Themen der Modellierungsforschung zu erörtern und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu stimulieren.

Schloss Dagstuhl wurde 1760 von dem damals regierenden Fürsten Graf Anton von Öttingen-Soetern-Hohenbaldern erbaut. Nach der französischen Revolution und der Besetzung durch die Franzosen 1794 war Dagstuhl vorübergehend im Besitz eines Hüttenwerkes in Lothringen. 1806 wurde das Schloss mit den zugehörigen Ländereien von dem französischen Baron Wilhelm de Lasalle von Louisenthal erworben. 1959 starb der Familienstamm der Lasalle von Louisenthal in Dagstuhl mit dem Tod des letzten Barons Theodor aus. Das Schloss wurde anschließend von den Franziskus-Schwestern übernommen, die dort ein Altenheim errichteten. 1989 erwarb das Saarland das Schloss zur Errichtung des Internationalen Begegnungs- und Forschungszentrums für Informatik. Das erste Seminar fand im August 1990 statt. Jährlich kommen ca. 2600 Wissenschaftler aus aller Welt zu 40 -45 Seminaren und viele sonstigen Veranstaltungen.